Wie man Kritik richtig anbringt

Hier kommt die 3. Führungsvignette in unserer Quick-Tipp Reihe für Führungskräfte. Die Führungsvignetten sollen als sofort umsetzbare Handlungsanleitungen in verschiedenen alltäglichen Führungssituationen dienen. Problemen aus dem Weg zu gehen oder nicht darüber zu reden ist keine Lösung. Nur durch das Gespräch können sich ihre Mitarbeiter weiterentwickeln. Wir zeigen Ihnen heute auf was es bei der Gesprächsführung ankommt.
Viel Spaß beim Check ihrer Führungskompetenzen!
3. Sprechen Sie kritische Angelegenheiten und Verhalten umgehend an, ohne abwertend oder zynisch zu sein.

Schlechte Stimmung entsteht oft deshalb, weil es kritische Vorgänge gab, die zwar zu Ärger führten, aber nicht angesprochen wurden. Die schlechte Stimmung wird von den Mitarbeitern interpretiert. Obwohl man nicht so genau weiß, was die Ursache war, führt es häufig zu symmetrischen Reaktionen. Das heißt: Auch die Mitarbeiter ziehen sich zurück. So eskaliert die Situation. Eine gute Möglichkeit, damit umzugehen, ist, solche kritischen Vorfälle, vielleicht nach einer kurzen Halbwertszeit, konkret anzusprechen, mit dem Versuch, sie zu klären. Auch hier ist es wichtig, dass Führungskräfte nicht in eine zynische oder abwertende Haltung verfallen oder vorwurfsvoll wirken. Mitarbeiter sollen lernen, dass kritische Sachverhalte mit dem Ziel angesprochen werden, sie zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass sie nie mehr passieren.

Alle Führungsvignetten finden Sie gesammelt in meinem Buch 21 Pfade für die erfolgreiche Führung von Menschen. https://www.wildenmann.com/de/meta/veroeffentlichungen.html
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Bernd Wildenmann

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